Weberei: Die Webkunst wurde im 17. Jahrhunderten von den Hugenotten nach Duleek gebracht. Sie bauten an beiden Straßenseiten einer engen Gasse lange Reihenhäuser, die aus zehn bis 25 Häusern bestanden. Die Kunsthandwerker stellten ihre eigenen Webstühle aus einheimischem Holz her. Rund 250 Familien waren vor dem Aufkommen des Dampfwebstuhls in der Webereibranche von Duleek beschäftigt. Sie arbeitet bis spätabends im Licht von Talgkerzen, die in den Ruinen der Kirche des Heiligen Cianan von der Familie Stapleton hergestellt wurden.
Die Weber arbeiteten zwei Wochen, um 23 Meter Stoff herzustellen, welcher danach in der Linen Hall von Drogheda verkauft wurde. Die Weber färbten die Wolle und Leinenfäden auch. Das letzte Färbehaus war Wherty’s und gehörte der Familie, der die Wherty’s Lane ihren Namen verdankt. 1904 war James Kelly der erste und einzige Weber, der Webmaschinen nach Duleek brachte.
Obstbau: Im Bereich Larrix Street-Kingsgate von Duleek wurde auch Obstbau betrieben, welcher Anfang des 18. Jahrhunderts ins Dorf Einzug hielt.
Die Anbauflächen der einzelnen Obstbauern wurden als Plantagen bezeichnet. Die Branche entstand, nachdem Einwohner von Duleek Blairgowrie in Schottland besucht hatten. Der Obstbau boomte bis zum Zweiten Weltkrieg – zu dieser Zeit waren Duleek und seine Umgebung die wichtigste Obstbauregion Irlands. Bis heute führen einige engagierte Erzeuger, wie Jim Conlon, Jim Curley und P. McCabe, die Tradition im Bereich Larrix Street-Kingsgate fort.
